INservFM: CAFM RING e.V. stellt Agenda „BIM im FM“ vor

Verbände unterstützen den „BIM Stufenplan“ der Bundesregierung aus FM-Sicht

Frankfurt, 21.02.2016  Der von der Bundesregierung veröffentlichte ‚BIM Stufenplan‘ hat es geschafft, eine breite Unterstützung der maßgeblichen Verbände hinter das Thema Building Information Modeling (BIM) und damit hinter die Digitalisierung der Bauwirtschaft zu bringen. Mit dem konzertierten Wirken auf Basis des Stufenplans sind die Chancen erheblich gewachsen,  das unbestritten große Potenzial der BIM-Methodik auch in der Praxis konkreter Bauprojekte zu realisieren. Mit der erstmals auf der INservFM 2016 vorgestellten Agenda „BIM im FM“ fördert der Branchenverband CAFM RING e.V. diese Bewegung nun speziell auch aus Sicht der Verantwortlichen im Immobilienbestand und Facility Management mit der Agenda „BIM im FM“. Mit dabei: Die  GEFMA und  der buildingSMART. Aus Österreich haben sich die Facility Management und IFMA-Austria der Initiative angeschlossen.

„Mit der Agenda „BIM im FM“ haben wir einen Ansatz in acht Punkten beschrieben, der einen Beitrag dazu leisten kann, den Nutzen von BIM auch für die Facility Management Branche und mittels geeigneter Unterstützung durch praxisgerechte IT zu erschließen“, berichtet Klaus Aengenvoort, Vorsitzender des CAFM RING e.V. Und es sei ein großartiges Zeichen, dass sich mit dem GEFMA e.V. dem buildingSMART e.V. und der Facility Management und IFMA-Austria bereits sehr bedeutende Institutionen hinter die Agenda gestellt und an der Erstellung mitgewirkt haben. „Denn nur wenn es uns gemeinsam mit den weiteren organisierten Interessenverbänden und deren erfahrenen Fähigkeiten gelingt, auch aus FM-Sicht einen detaillierten, kompetenten und pragmatischen Input in die in Gang gekommene nationalen Bewegung einzubringen, gelangen wir zu einem ‚planen – bauen und betreiben 4.0‘. Die von den fünf Protagonisten jetzt veröffentlichte Agenda „BIM im FM“ stelle daher eine offene und lediglich erste Version dar, zu deren Konkretisierung und Umsetzung weitere Interessenten eingeladen sind.

Der kollaborative Ansatz von BIM lebt auch von einer offenen Kommunikation und Feedback-Kultur. Ein Feedback vom Facility Management an den Planungs- und Bauprozess ist daher von erheblicher Bedeutung. Wie dieses in den bisher oftmals noch streng getrennten organisatorischen Phasen des Lebenszyklus einer Immobilie und deren technischen Anlagen  aus Sicht der FM-Verantwortlichen gelingen kann, beschreibt die Agenda in acht Punkten.

„Einer dieser Punkte ist aus unserer Sicht von besonderer Bedeutung, um das Potenzial von BIM in den kommenden Jahren zu realisieren und die dazu erforderlichen Investitionen zu mobilisieren: Die Aus- und Weiterbildung von ‚BIM-Managern‘, betont Jan Schipper, stellv. Vorsitzende des Branchenverbandes CAFM RING e.V. „Voraussetzung dafür ist eine gemeinsame Sprache im  BIM. Mit dem international anerkannten Standardformat IFC haben wir dazu bereits eine sehr gute gemeinsame Grundlage. Doch wir müssen das Verständnis, die Einstellung und die Kultur für BIM auch über die Bildungswege deutlich spürbarer fördern. Einige der bewährten Akademien, Institute und Fachhochschulen haben bereits damit begonnen, Ihre Angebote in diese Richtung zu erweitern. Das wird der CAFM RING e.V. unterstützen Und im Rahmen der Agenda „BIM im FM“ laden wir die Verantwortlichen dazu ein, sich auch an dieser Stelle einzubringen. Dann stehen die Chancen besser für ‚planen – bauen und  betreiben 4.0‘.“



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